Krassgrün - 2 Runde: Wissenstest Uganda

Afrika-Blog

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Teste dein Wissen über Uganda!

Teste dein Wissen über Uganda!

Herzlich willkommen zu unserem Wissensquiz über Weihnachtsbräuche in Uganda! Wir wollen einmal testen, wie gut du dich mit unserem Austauschland Uganda auskennst. Dafür stellen wir dir Fragen rund um die schönste Zeit des Jahres. Zum Schluss wollen wir auch noch etwas über deine persönliche Einstellung zu Uganda und im Allgemeinen zu Afrika erfahren. Den Link zum Test gibt es hier: https://de.surveymonkey.com/r/2SJHGX9.

 

 

Dann hast du die Chance auf ein kleines Weihnachtspaket bestehend aus einem Gutschein in Höhe von 100€, 50€, 30€ von globetrotter und dem lesenswerten Buch "Bauer trifft Bloggerin" von Agrar-Bloggerin Julia Nissen von uns zu bekommen. Auch Julia Nissen ist schon viel in der Welt herumgekommen und hat unter anderem eine Zeit lang in Äthiopien gearbeitet. Von ihren Erfahrungen und wie sie diese Auslandsaufenthalte geprägt haben, erzählt sie auch auf ihrem Blog unter: https://deichdeern.com/. Schau doch mal rein! Vielleicht findest auch du Inspiration für den nächsten Reiseblog...über Uganda?!

 

Viel Spaß beim Quiz und eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit wünscht

das Team der Schorlemer Stiftung

Teilnahmebedingungen für den Wissenstest:

In unserem Online-Quiz zu unserem Austauschland Uganda wollen wir einmal testen, wie gut du dich mit diesem Land auskennst - insbesondere wenn um Bräuche rund um Weihnachten geht! Dafür stellen wir dir Fragen rund um die schönste Zeit des Jahres und bringen dich hoffentlich etwas in Weihnachtsstimmung. Zum Schluss wollen wir auch noch etwas über deine persönliche Einstellung zu Uganda und im Allgemeinen zu Afrika erfahren. Wenn du dich als Uganda-Profi entpuppst, winkt dir eine tolle Belohnung entgegen: Du bekommst von uns ein kleines Weihnachtspaket bestehend aus einem Gutschein (im Wert von 100€, 50€ und 30€) von globetrotter sowie ein wirklich lesenswertes Buch "Bauer trifft Bloggerin" von der bekannten Agrar-Bloggerin Julia Nissen. So bist du bestens gewappnet für deine nächste (Uganda-?)Reise! Auch Julia Nissen hat schon in unterschiedlichen Ländern dieser Welt gearbeitet, u.a. in Afrika in Äthiopien. Für sie waren diese Auslandsaufenthalte jedes Mal eine echte Bereicherung. Wieso sich ein Auslandsaufenthalt lohnt, auch mit uns, der Schorlemer Stiftung, kannst du in ihrem Blog nachlesen: https://deichdeern.com/.

 

So nimmst du teil:

Um an unserem Uganda-Wissenstest teilzunehmen, musst du folgende Schritte durchlaufen:

1. Klicke auf den erforderlichen Link, der dich zu dem Quiz bringt (Der Link lautet: https://de.surveymonkey.com/r/2SJHGX9)

2. Beantworte bitte alle Fragen vollständig! (Ansonsten wirst du bei der Vergabe des Weihnachtspakets nicht berücksichtigt)

3. Am Ende des Quiz fragen wir dich nach deine Kontaktdaten (Name, Adresse und E-Mail-Adresse). Diese benötigen wir, um dich nach Ablauf des Wissenstests zu kontaktieren und dir dein Geschenkpaket zuzuschicken.

4. Falls du dich für einen Austausch mit Uganda interessierst und dies auch angegeben hast, tragen wir dich in die Liste der Interessierten ein und kommen an einem späteren Zeitpunkt separat auf dich zu!

 

Bitte bedenke, dass du nur einmal am Quiz teilnehmen darfst! Die Teilnahme ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind beteiligte Personen und MitarbeiterInnen der Schorlemer Stiftung und des DBV. 

 

Wer bekommt die Gutscheine?

Wie es sich bei einem Quiz gehört, erhalten der/die besten Drei mit den meisten richtigen Antworten von uns die Weihnachtspakete! Dabei verringert sich der Wert des Gutscheins mit absteigender Platzierung (1. Platz = 100€, 2. Platz = 50€, 3. Platz = 30€). Falls sich mehrere Teilnehmende für die entsprechenden Plätze qualifizieren, losen wir zwischen ihnen aus. Dies geschieht per Zufallsprinzip: Alle Namen der betroffenen Teilnehmenden werden in einen Lostopf geworfen, für die Vergabe der Plätze 1 bis 3 wird dann jeweils ein Name gezogen. Alle Glückspilze werden von uns zeitnah per E-Mail kontaktiert und bekommen gleichzeitig ihr Paket direkt nach Hause geliefert!

 

Datenschutz:

Für die Teilnahme am Wissenstest ist die Angabe von persönlichen Daten (Name, Adresse, E-Mail-Adresse) notwendig. Alle deine personenbezogenen Daten werden gemäß der geltenden Datenschutzverordnung (§DSGVO) vertraulich behandelt und ohne dein Einverständnis nicht an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen.

Interview mit Bauernkind: "Es ist super spannend, wie die Landwirtschaft woanders funktioniert"

Wir freuen uns sehr, dass wir mit bauernkind über ihre Auslandserfahrung sprechen können! Die Freunde und Gründer der Start Up-Modemarke bauernkind stolperten vor gut zwei Jahren aus einer – nun ja – studentischen Schnapsidee in ihr Dasein als Unternehmer und mittlerweile recht bekannte Social-Media Gesichter der Grünen Berufe. Das sympathische Quartett bestehet aus Ansgar, Jan, Jost und Lukas, sie lieben das Land und die Landwirtschaft, arbeiten mittlerweile alle in der Grünen Branche und suchten bereits im Studium nach einer Möglichkeit, diese Liebe zu transportieren und sichtbar zu machen. Als Ergebnis können wir nun unter anderem ihre Hoodies und T-Shirts kaufen und wahlweise unsere Herkunft („bauernkind“, „Vom Land“) oder auch Solidarität („Aus Liebe zum Land“) stolz auf der Brust tragen. Als Schorlemer Stiftung interessiert uns natürlich ebenfalls, welche Erfahrungen die Jungs eigentlich während ihrer Auslandsaufenthalte sammeln konnten, inwiefern sie sie geprägt haben und ob vielleicht ein paar Gedanken aus dieser aufregenden Zeit auch in ihr Unternehmen bauernkind geflossen sind.

Hallo ihr Lieben, toll, dass ihr euch die Zeit genommen habt! Wir in der Schorlemer Stiftung haben gehört, dass ihr alle für längere Zeit im Ausland gewesen seid. Als Stiftung, die weltweit Agrarpraktika vermittelt, haben wir uns gefragt, was ihr aus dieser aufregenden Zeit mitnehmen konntet und wie sie euch beeinflusst hat. Aber zunächst auf Anfang: Nennt mir doch kurz das Land/die Länder, in denen ihr unterwegs wart, wie lange ihr dort gelebt und wie ihr euch dort die Zeit vertrieben habt.

 

Ansgar: Ich war in Tansania als Volontär in einem landwirtschaftlichen Trainingszentrum für drei Monate, in Chile als Erntehelfer auf einem Ackerbaubetrieb für zwei Monate und dann in Neuseeland für insgesamt fünf Monate. Dort habe ich ein Praktikum auf einem Ziegenbetrieb, Milchviehbetrieb und bei einem Landmaschinenhändler absolviert. Zum Schluss bleibt noch Australien, als Erntehelfer auf einem Familienbetrieb in New South Wales, für zwei Monate.

Jan: Ich war auch Erntehelfer für zwei Monate, aber auf einem großen Ackerbaubetrieb an der baltischen Küste in Nord-Polen. Außerdem habe ich an einer dreiwöchigen Rundtour durch den Norden von Namibia teilgenommen.

Jost: Ich war - zusammen mit Ansgar - in Neuseeland arbeiten, ebenfalls für fünf Monate. Dann bin ich auch für zwei Monate nach Australien gegangen. Wir waren auf denselben Familienbetrieb als Erntehelfer angestellt. Mit Jan war ich dann nochmal in Polen als Erntehelfer angestellt.

Lukas: Keine „klassische“ Reise, aber definitiv großartige Erfahrung, war mein Auslandssemester in Nottingham. Auslandspraktika hab ich dann fünf Monate in Australien auf zwei verschiedenen Obstbaubetrieben absolviert. Außerdem war ich anderthalb Monate auf Rundreise in Chile und habe auf zwei Milchviehbetrieben mitgearbeitet. Ich denke, ich kann abschließend für uns alle ergänzen, dass wir die längeren Aufenthalte immer genutzt haben, um die jeweiligen Länder wirklich kennenzulernen und zu bereisen.

 

 

Gemeinsam deckt ihr bereits den Besuch einiger Kontinente ab! Warum habt ihr euch entschlossen für eine begrenzte Zeit ins Ausland zu gehen?

 

Ansgar: Für mich ist es eine große Motivation, einfach mal die Koffer zu packen! Die Neugierde zu erfahren, wie Menschen in anderen Ländern leben, wie die Landwirtschaft dort funktioniert und das Abenteuer, das solch eine Reise bedeutet, reizt mich.

Jost: Bock auf Abenteuer und zeitliche Aspekte spielten für mich eine Rolle. Im Studium gibt es die vorlesungsfreie Zeit, in der man zwei Monate gut unterbringen kann, aber ich kann mir auch vorstellen, dass nach meiner landwirtschaftlichen Ausbildung ein guter Zeitpunkt gewesen wäre, um ins Ausland zu gehen. Ich wollte bewusst landwirtschaftliche Auslandspraktika machen, da dort klar ist, dass gemeinsame Interessen mit der Gastfamilie bestehen. Und es ist superspannend zu sehen, wie Landwirtschaft woanders funktioniert!

Jan: Definitiv, im Studium hat man gute Möglichkeiten Zeit für solch einen Trip ins Ausland zu finden. Ein paar Mitstreiter sind schnell gefunden und es sind Erlebnisse und Menschen, die man dort kennenlernt, mit denen man heute noch zu tun hat und an die man gerne zurückdenkt!!

Lukas: Reisen bedeutet immer Abenteuer und auch Neues zu entdecken, was eine große Motivation für mich darstellt. Nach jeder Reise verändert sich die Perspektive auf Dinge. Zum Beispiel gucke ich mit anderen Augen auf unser Gesundheitssystem, seitdem ich die Situation anderer Länder kennengelernt habe.

 

 

 

 

Eure Meinung: Welchen Wert hat die Auslandserfahrung für euch in den Grünen Berufen?

 

Ansgar: „Über den Tellerrand hinausschauen“ sollte nicht nur eine Floskel sein, sondern ist, wie ich finde, gerade in den Grünen Berufen enorm wichtig. Offen sein, sich auch auf andere Kulturen und Herangehensweisen einlassen, voneinander lernen, das bekommt man im Ausland super mit.

Jost: Wie Ansgar bereits sagte: Eine sehr große! Trotz unterschiedlicher Bedingungen und Wirtschaftsweisen merkt man doch, dass unter den Landwirten im Kern überall das gleiche Gefühl herrscht: man lebt für die Landwirtschaft! Aber eben auch, dass in jedem Land andere Bedingungen - ich sage nur Australien, Hitze - herrschen, die im Gesamtkontext beachtet werden müssen.

Jan: Ja, die gemeinsame Passion für die Landwirtschaft ist mir bei meinen Auslandsaufenthalten auch besonders hängen geblieben! Wenn man merkt, dass das gegenüber ebenfalls für das gleiche Thema brennt, ist man gleich offener für Ideen und Ansätze, die diese Person hat.

Lukas: Auf der ganzen Welt stehen die Grünen Berufe oft vor Herausforderungen, es gibt aber überall andere Ansätze diese zu lösen. Dafür offen zu sein und nicht zu glauben man habe die Weisheit mit Löffeln gefressen, hilft enorm!

 

 

 

Gibt es Etwas, das ihr (wortwörtlich) mitgenommen habt?

 

Jan: Mitgenommen habe ich, dass man, wenn man etwas wirklich kennenlernen will, unbedingt vor Ort sein sollte. Man muss die Unterschiede zwischen Kulturen und Menschen erleben! Das kann man in keinem Buch (oder im Internet) nachlesen.

Jost und Ansgar: Also wir haben extra einen kleinen Bonus von unserer australischen Gastfamilie bekommen, um uns etwas typisch Australisches zu kaufen. Klar, da mussten entweder ein großer Lederhut oder australische Farmboots her. Außerdem gibt es in Neuseeland und Australien häufig coole Arbeitshemden auf den Farmen, die haben wir gesammelt. Mitgenommen außerdem: ganz viele Telefonnummern von lieben Familien!

Lukas: Ich habe mir in England eine klassische Wachsjacke gekauft und dann im Flugzeug nach Hause vergessen. (lacht)

 

 

Ansgar, du warst bereits in Tansania. Landwirtschaft und Leben vor Ort unterscheiden sich von dem, was wir in Europa gewohnt sind. Warum sollte man seinen (landwirtschaftlichen) Horizont Richtung Afrika erweitern?

 

Ansgar: Ja, die Zeit in Tansania war auf jeden Fall die facettenreichste Reise für mich. Ich denke ich bin ganz gut im Improvisieren. Vor Ort habe ich dann aber erst wirklich erfahren, was es heißt mit wenig Ressourcen auszukommen. Mit ein bis zwei Kühen ist man in Tansania ein reicher Mensch. Ich fand es zum Beispiel faszinierend von meiner Gastfamilie zu lernen, mit Kuhdung eine Mini - Biogasanlage zu betreiben, um damit Gas zu produzieren, das wir zum Kochen benutzen konnten.

Ich kann insgesamt nur empfehlen sich auf ein anderes Level des Landlebens einzulassen! Daher finde ich auch das International Young Farmers' Exchange Program (IYFEP) der Schorlemer Stiftung mit Uganda besonders spannend. Es braucht nur einen kleinen Schritt aus der eigenen Komfortzone, aber dafür wird man mit einmaligen Erlebnissen und enormer Gastfreundschaft belohnt.

Jan: Letztes Jahr habe ich im Rahmen der Grünen Woche als Teilnehmer des TOP - Kurses der Andreas Hermes Akademie die ugandischen Teilnehmer des IYFEP getroffen. Super aufgeschlossene junge Leute! Besonders beeindruckt haben mich die Geschichten zu ihren Familien und den Betrieben, die sie bewirtschaften. Ein Teilnehmer erzählte mir zum Beispiel, dass er eine Direktvermarktung mit einem Supermarkt in der nahegelegenen Stadt aufbauen möchte und dabei von seinem Austauschpartner unterstützt wird. Die TeilnehmerInnen hatten so viele Ideen, wie sie den internationalen Austausch für sich nutzen wollten!

Jost: Auch ich habe die Jungs und Mädels aus Uganda während der Grünen Woche im Rahmen eines Seminars treffen dürfen. Dabei bin ich sofort mit Joseph Wandera ins Gespräch gekommen, weil er witzigerweise unsere bauernkind - Cap auf dem Kopf hatte. Der Mann sprudelte nur so vor Ideen und hat in Uganda aus einfachsten Mitteln seine eigene kleine Biogasanlage gebaut. Insgesamt tolle Gruppe und jeder einzelne so voll von Tatendrang, dass er fast greifbar war!

 

 

 

 

Glaubt ihr, dass ein Teil euer Auslandserfahrungen in der bauernkind–Philosophie verankert ist?

 

Ansgar: Schon, ich glaube, dass es wichtig ist, Mut zu haben und auch mal ungewohnte Wege zu gehen. Man muss sich nur trauen, sein gewohntes Umfeld zu verlassen. Das gilt im Endeffekt auch für bauernkind….

Jost: Definitiv! Während der Reisen konnten wir frei entscheiden, was wir als nächstes machen und hatten unser Glück selbst in der Hand. Das war auch die Empfehlung der Menschen, denen wir auf unseren Reisen begegnet sind: Saugt alles auf, genießt es, macht das, was euch Spaß macht! Bei bauernkind ist es ähnlich. Wir machen das, weil es uns Spaß macht und schauen mal was so passiert.

Lukas: Ich würde mich den anderen Jungs anschließen, wenn man auf Reisen geht gehört da ein bisschen Mut zu. Wenn man eine Idee hat und die umsetzen möchte, trifft man auf viele Menschen die einem sagen, dass es nicht klappen kann. Die Aussage “das klappt schon” fällt doch häufig bei uns und ist vielleicht auch ein Teil der Philosophie.

 

 

Welche drei Worte beschreiben eure Zeit in der Ferne am besten?

 

Ansgar: Hakuna Matata, no worries, Erlebnis

Jan: Freiheit, Respekt, woandersistesauchschön 

Jost: Hitze, Freundschaft, klapptschon

Lukas: Spaß, entdecken, wirdschonwerden