Krassgrün - Stefanie Lehmberg

Praktikanten-Blogger

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Stefanie Lehmberg

Stefanie Lehmberg

Von April 2019 bis März 2020 macht Stefanie Lehmberg ein Praktikum bei einem japanischen Garten- und Landschaftsbaubetrieb in der Nähe von Tokio. Gespannt ist sie vor allem auf die Besonderheiten des japanischen Gartenbaus und ihren kulturellen Erfahrungen vor Ort. 

# Meine Ankunft in Tokio

November 2019

In meinem ersten Blogeintrag möchte ich von meiner Ankunft und meinen ersten Tagen in Tokio im Frühjahr 2019 berichten.

 

Meine Zeit in Japan begann nach ein Paar sehr intensiven Wochen. Nicht zuletzt war da natürlich das Packen für ein Jahr im Ausland und das Verabschieden von Familie und Freunden. Dazu kamen noch zwei zweiwöchige Sprachkurse beim Landesspracheninstitut in Bochum, die durch das Programm finanziert wurden und uns auf die Anfänge in Japan vorbereiten sollten.

 

Als wir nach dem langen Flug in Japan ankamen und wir durch alle Kontrollen hindurch waren, mussten wir mit dem Zug weiter zum Olympic Center. Dort sollten wir in den ersten paar Tagen in Japan noch einmal einen Sprachkurs zur Auffrischung machen.

Zuerst wurden wir von Herrn Kaito, einem Mitarbeiter des Japan Agricultural Exchange Councils begrüßt. Er ist während unser Zeit in Japan unser direkter Ansprechpartner und er erklärte uns noch ein paar Dinge über das Projekt und zu Japan im Allgemeinen. Er stellte uns auch Tomomi vor, die uns während der Tage im Olympic Center begleiten sollte. Tomomi ist ungefähr so alt wie wir, wodurch wir mit ihr sehr offen über all unsere Fragen reden konnten. Am Abend des ersten Tages ist Herr Kaito mit uns noch zum Metropolitan Government Building gefahren. Von dort hat man eine geniale Sicht über Tokio.

 

Der Tag im Olympic Center begann mit dem für Japan typischen Frühsport. Diesen verbanden wir im Rahmen des Sprachkureses immer mit einer kleinen Vorstellungsrunde auf Japanisch. Danach gingen wir gemeinsam zum Frühstück. Der Rest des Tages bestand dann zum großen Teil aus Lernen. Ein absolutes Highlight war es, abends in das zum Center dazu gehörende Onsen (ein japanisches Thermalbad) zu gehen.

 

Den Tag vor der Abreise zu unseren Gastfamilien durften wir dazu nutzen, um mit Tomomi ein wenig Sightseeing in Tokio zu machen. Dabei waren wir in der Technikhochburg Tokios in Akihabara. Wir haben uns den Kaiserpalast angesehen und waren in Shibuya. Dort haben wir uns die Statur von Hachiko angesehen und sind ein wenig durch die Straßen geschlendert. Nach dem Packen ging es dann am nächsten Morgen los zu unseren Gastfamilien.

Was ich auf meinem Gastbetrieb mache und lerne und auf was für einem Betrieb ich gelandet bin, erzähle ich im nächsten Eintrag!