Krassgrün - Lena

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Lena

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Wer bist du?

Mein Name ist Lena, ich bin 17 und komme aus Volkach. Meine Eltern besitzen eine Wirtschaft und einen kleinen Winzerbetrieb. Ich mache eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin.

 

Was ist das Schönste an deiner Ausbildung?

Das Schöne an meiner Ausbildung als Hauswirtschafterin ist die Vielfältigkeit des Berufs. Neben der Nahrungsversorgung spielt auch die Hygiene und Ordnung eine große Rolle. Ein Tag im Betrieb läuft neben den alltäglichen Azubiarbeiten immer anders ab, es wird also nie langweilig.

 

Was machst du, wenn es nicht um Hauswirtschaft geht?

Neben meiner Ausbildung gibt es in meinem Leben noch meine Reitbeteiligung Honor, um die ich mich unter der Woche kümmere. Die Arbeit mit ihm ist ein guter Ausgleich zur Ausbildung.

 

Welches Ziel hast du für später in deinem Leben?

Später möchte ich meinen Fachlehrer für Hauswirtschaft und Ernährung in Ansbach machen und Schüler und Schülerinnen in Allgemeinbildenden Schulen unterrichten.

#Blog 62

Lehrgänge im Betrieb mit Corona-Maßnahmen

In Schwarzenau kam diese Woche der erste Kurs nach der langen Pandemie-Pause, seitdem gilt Maskenpflicht in allen Betriebsangehörigen Gebäuden.

 

Die Zimmer dürfen nur einzeln bezogen werden und die Lehrsäle werden nach jedem Gruppenwechsel gesäubert. Auch im Speisesaal und bei der Essensausgabe gilt Maskenpflicht. Die Sitzplätze sind von ca. 35 Plätzen auf 13 vermindert worden, um die Hygienemaßnahmen und die vorgegebenen Abstände halten zu können.

#Blog 55

Der 2. Ort der Ausbildung - die Berufsschule

Die Berufsschule – was ist das eigentlich?

 

In der Berufsschule werden die theoretischen Inhalte der hauswirtschaftlichen Ausbildung vermittelt. Damit ist die Berufsschule der zweite Ort in der Ausbildung neben dem Ausbildungsbetrieb.

 

Ich berichte euch heute über unsere hauswirtschaftliche Berufsschule: das BSZ Gunzenhausen. In der Hauswirtschaft haben wir im 1. Lehrjahr 2 Klassen mit insgesamt 30 Schüler und Schülerinnen aus ganz Bayern. Neben Hauswirtschaft kann man in Gunzenhausen noch weitere Berufe lernen, z.B. Gastronomie, aber auch Metallberufe, Bautechnik und Industriekaufmann. Der Unterricht findet in Blockwochen statt, so dass Schülerinnen, die weiter weg wohnen, die Möglichkeit haben, im Wohnheim und den dazugehörigen Wohnungen zu übernachten. Das Beste an unseren Blockwochen ist der Kontakt mit den anderen Klassen und der Austausch über die Lehrbetriebe.

 

Im Unterricht haben wir theoretischen Fächern wie Haustechnologie, Ernährung, Sozialkunde, Betriebswirtschaft, Erziehung und Betreuung und Englisch und praktische Fächer wie Speisenzubereitung, Service, Raum und Textilpflege, Textilarbeit und Gestalten.

 

Corona bedingt läuft es in der Berufsschule gerade auch etwas anders ab. Wie überall müssen wir alle Masken tragen und auf unseren Abstand achten. In der Klasse sitzt jeder einzeln an einem Tisch. In der Praxis werden wir nochmal in zwei Kleingruppen unterteilt, so dass z.B. nur vier Schüler gleichzeitig kochen und die anderen vier bügeln. Auch das Wahlfach „projektorientiertes Arbeiten“, wo wir eigentlich die Abschlussfeier der diesjährigen Absolventen planen wollten, wurde abgesagt. Um das Wahlfach trotzdem zu bestehen, sollten wir unsere Materialien und Planungen zusammenstellen und als „Berichtsheft“ abgeben.

Unser Mittagsessen aus der Mensa müssen wir rechtzeitig vorbestellen. Im Wohnheim und den Wohnungen bekommt jeder ein Einzelzimmer. Wir dürfen uns nicht gegenseitig im Wohnheim oder in den Wohnungen besuchen. D.h. wenn man wie ich in der Wohnung übernachtet, darf man das Wohnheim nicht betreten und muss sich abends telefonisch abmelden und darf dann die Wohnung auch nicht mehr verlassen (das gilt für die Minderjährigen ;-)). Das Gute ist, dass man sich bei den Noten nur verbessern kann :).

Ansonsten finde ich, dass die Berufsschule eine gute Abwechslung zum Ausbildungsbetrieb ist. Ich bin froh, dass wir jetzt wieder Berufsschule haben und nicht mehr zu Hause lernen.

 

Eure Lena