Krassgrün - Maja Rüttiger

Azubi-Blogger

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Maja Rüttiger

Maja Rüttiger

Wer bist du?

Mein Name ist Maja Rüttiger. Ich bin 16 Jahre alt und komme aus der bayrischen Rhön. Seit September besuche ich die Staatliche Fachoberschule (FOS) in Triesdorf - hier mache ich mein Abitur mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft. Das läuft so: Im Wechsel habe ich 2 Wochen Schule und dann 2 Wochen Praktikum. Das Praktikum wird auf einem landwirtschaftlichen Betrieb absolviert. Mein Praktikumsbetrieb ist die Landwirtschaftliche Lehranstalt Triesdorf. Hier habe ich die Möglichkeit, ein ganzes Jahr in alle Teilbereiche der Landwirtschaft reinzuschauen, von Milchviehhaltung bis zu den Bienen. Eine Möglichkeit, für die ich sehr dankbar bin, da wir zuhause keinen eigenen Betrieb haben.

 

Was ist das Schönste an deiner Ausbildung?

Für mich ist das Schönste am Beruf Landwirt die Arbeit draußen, der Umgang mit den Tieren und jeden Tag zu wissen, dass man am Ende etwas Sinnvolles getan hat.

 

Was machst du, wenn es nicht um Landwirtschaft geht?

Neben der Landwirtschaft sind zwei Hobbies von mir das Reiten und die Jagd. Mein nächstes größeres Ziel ist auch der Jagdschein.

 

Welches Ziel hast du für später in deinem Leben?

Mein großer Wunsch ist irgendwann mal einen eigenen Betrieb zu haben und so meiner Leidenschaft, der Landwirtschaft, nachzugehen. Bisher arbeite ich am Wochenende nebenbei auf einem kleinen Hof mit, dort gibt es Schweine und Pferde.

 

#Blog 58

Drei Tipps zum Ausbildungsstart

Für viele hat vor kurzer Zeit ein neuer Lebensabschnitt begonnen: die Ausbildung. Da ist einiges neu und du bist nervös? Das ist verständlich und geht vielen so. Ich möchte euch heute ein paar Tipps zum Beginn der Ausbildung geben, um euch den Start vielleicht etwas zu erleichtern.

 

Als Azubi in der Landwirtschaft kommt man (zumindest in den westdeutschen Bundesländern) oft in einen Ausbildungsbetrieb mit Familienanschluss und ist das erste Mal weg von Zuhause. Da ist doch klar, dass man am Anfang noch unsicher ist und nicht genau weiß, wie man mit so einer neuen Situation umgehen soll.

 

 

  1. Tipp: Nicht „besserwisserisch“ gegenüber eurem Ausbilder sein! Auch wenn ihr zum Beispiel selbst einen Hof daheim habt und schon vieles wisst und könnt. Ihr seid ja auf dem Ausbildungsbetrieb, um zu lernen, wie man es auch anders machen kann. Lasst euch Abläufe und Maschinen ruhig noch mal erklären. Es kommt auch nicht so gut an, wenn man vorlaut ist und alles besser weiß. Außerdem lernt ihr so, wie man Arbeitsabläufe vielleicht auch anderes machen kann.

     
  2. Tipp: Wenn ihr Aufgaben bekommt und nicht wisst, wie ihr diese jetzt ausführen sollt, dann fragt auf jeden Fall noch mal nach und lasst es euch erklären. Das ist besser, als loszurennen, und die Aufgaben auf „gut Glück“ zu erledigen, das kann auch schiefgehen. Macht euch keine Gedanken, dass euer Ausbilder denkt, dass ihr es nicht könnt oder schwer von Begriff seid. Fragen zeigt, dass ihr es richtig machen wollt und euch mit euren Aufgaben auseinandersetzt.

     
  3. Tipp: Heimweh ist nichts Schlimmes! Viele Azubis in der Landwirtschaft ziehen für ihre Ausbildung woanders hin und sind das erste Mal weg von Zuhause und der Familie& Freunde. Da kann es schon mal sein, dass sich Heimweh einschleicht, weil man sich ohne Familie und Freunde alleine fühlt. Wenn ihr wirklich Probleme mit Heimweh habt, dann sprecht am besten darüber. Bestimmt gibt es auf eurem Familienbetrieb jemanden, dem ihr euch anvertrauen könnt. Wenn man drüber redet, geht es einem meist danach schon viel besser.

Das gilt übrigens auch für alle anderen Probleme! Wenn euch irgendwas nicht passt oder nicht funktioniert, dann redet mit eurem Ausbilder darüber. Das ist besser, als Probleme in sich reinzufressen. Oft sind es auch nur Missverständnisse, die sich so aus dem Weg räumen lassen.

 

Das sind 3 Tipps von mir für euch, die euch den Start in die Ausbildung vielleicht ein bisschen leichter macht. Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß bei eurer Ausbildung in einem unserer tollen grünen Berufe!

 

Bis bald

Maja

#Blog 56

Und schon ist das erste Jahr FOS vorbei…

Wie schnell die Zeit doch vergeht! Die 11. Klasse ist vorbei und bei mir stehen jetzt die Sommerferien an. Natürlich verlief das Jahr etwas anders als geplant, da ich das zweite Halbjahr zu Hause mit Homeschooling verbracht habe. Damit die Landwirtschaft nicht zu kurz kommt, habe ich einen Betrieb in meiner Nähe gesucht und gefunden, wo ich jetzt nebenbei arbeite und auch richtig viel lernen kann. Dazu mehr in meinem nächsten Blog!

Wie lief mein erstes Jahr FOS und wie geht es jetzt weiter?

Naja, im ersten Halbjahr lief ja noch alles wie normal. Wir hatten im 2-Wochen-Wechsel Schule und Praktikum. Meine Unterrichtsfächer waren Mathematik, Deutsch, Englisch, Biologie, Chemie, Physik, Geschichte und FpAn/FpV.

 

FpAn/FpV steht für Fachpraktische Anleitung/Fachpraktische Vertiefung und ist mein „Praktikumsfach“. Dort wird in der 11. Klasse vor allem das Thema „Boden“ behandelt. Außerdem muss man pro Halbjahr einen Erfahrungsbericht über ein landwirtschaftliches Thema schreiben und an zwei Projekttage teilnehmen, bei denen man in Gruppen eine Präsentation ausarbeitet und der Klasse vorstellt. Dies wird natürlich auch benotet und in das Abiturzeugnis der 12. Klasse eingetragen.

Neben der schulischen Ausbildung haben wir in der Fachoberschule in der 11. Klassen neben dem Praktikum auch noch Kurse. In den Kursen werden verschiedene landwirtschaftliche, handwerkliche und landtechnische Bereiche behandelt. Insgesamt gibt es 5 verschiedene Kurse. Im Tierhaltungskurs, der zwei Wochen dauert, geht es um die Nutztierarten in der Landwirtschaft. Im Schweißkurs lernt man schweißen und muss dort auch Prüfungsstücke schweißen.

 

Dann gibt es noch den Schlepperkurs. Dort wird der Schlepper quasi einmal auseinandergenommen und man schaut sich die verschiedenen Teile an. Ein weiterer Kurs ist der Gerätekurs. Dort werden die Geräte der Außenwirtschaft besprochen und man darf sie auf dem Acker ausprobieren. Der fünfte Kurs ist der Holzkurs. Dort baut man verschiedene Sachen aus Holz. Leider kann ich dazu nicht so viel sagen, da ich diesen Kurs wegen des Coronavirus nicht hatte.

Der Vorteil ist, dass man die Kurse auch für verschiedene Studiengänge an der FH in Triesdorf braucht und wenn man sie in der FOS schon belegt hat, muss man die nicht mehr im Studium machen. Spart Zeit und Geld, denn ein Kurs kostet im Durchschnitt 200 bis 400 Euro.

 

Falls ihr noch weitere Fragen zur FOS/BOS Triesdorf habt, könnt ihr mir auch gerne eine Nachricht schicken (Instagram: maja.rttgr).

 

Wie es im September jetzt weitergeht, weiß eigentlich keiner so genau. Ich hoffe natürlich, dass es dann wieder normal läuft.

 

Bis dahin genießt die Sommerferien, bis bald

Maja

#Blog 53

Wer unterstützt eigentlich den Landwirt?

Da ich wegen Corona immer noch nicht in die Schule kann, zu Hause bin und meinen Tagesplan mit Lernen mir relativ flexibel einteilen kann, bin ich mit meinem Papa zu seiner Arbeit gefahren. Er arbeitet auch im landwirtschaftlichen Bereich, und zwar in einer Erzeugergemeinschaft. Dort ist er einer von zwei Geschäftsführern. Wie ist er dort hingekommen?

Mein Papa hat auch die Fachoberschule in Triesdorf besucht und dann an der Hochschule Weihenstephan – Triesdorf Vieh- und Fleischwirtschaft studiert. Heute heißt der Studiengang Lebensmittelmanagement. Danach hat er 20 Jahre bei einem großen Schlachthof in Deutschland gearbeitet. Und jetzt ist er bei einer Erzeugergemeinschaft in Hohenlohe-Franken.

 

Aber was macht eigentlich eine Erzeugergemeinschaft und was ist das überhaupt?

 

Eine Erzeugergemeinschaft kurz EG ist ein Zusammenschluss landwirtschaftlicher Betriebe. Sie unterstützen die Landwirte im Bereich Vermarktung und Produktionstechnik. Vor allem früher, als es noch viele kleine landwirtschaftliche Betriebe gab, waren Erzeugergemeinschaften eine große Hilfe.

 

Was genau macht die UEG – Hohenlohe – Franken?

 

Die UEG vermarktet Schweine, Ferkel, Rinder und Schafe. Dabei arbeiten sie eng mit den Landwirten, aber auch mit Schlachtunternehmen und dem Lebensmitteleinzelhandel zusammen. In einer Erzeugergemeinschaft gibt es viele verschiedene Aufgaben und Tätigkeitsfelder.

In jeder EG gibt es einen Vorstand, der aus verschiedenen Landwirten besteht. Dann gibt es die Geschäftsführung und außerdem Mitarbeiter, die sich um die Vermarktung kümmern. In der UEG Hohenlohe-Franken werden Ferkeln, Mastschweine und Sauen vermarktet. Zusätzlich werden auch verschiedene Projekte wie das EIP – Projekt Ebermast, betreut. Eigentlich ist Eberfleisch ungewünscht, da es meistens einen Eigengeruch hat. Die UEG arbeite in einem wissenschaftlichen Rahmen an der Erforschung und Erprobung spezieller Mastprogramme für Jungeber, um den Ebergeruch zu neutralisieren.

Die Mitarbeiter in der Vermarktung fahren auch raus auf die Betriebe, schauen sie den Bestand an und arbeiten eng mit den Landwirten zusammen. In der UEG Hohenlohe-Franken arbeiten einige Mitarbeiter, die auch in Triesdorf eine Ausbildung, die Fachschule besucht haben oder dort studiert haben. Die Arbeit in einer Erzeugergemeinschaft ist also auch ein Tätigkeitsfeld, wenn man eine landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung gemacht hat, aber keinen elterlichen Betrieb zu Hause hat.

Ich fand meinen Besuch in der Erzeugergemeinschaft sehr interessant und habe verschiedene Einblicke in die Vermarktung der Schweine und das EIP – Projekt Ebermast bekommen.

Wenn ihr noch mehr über Erzeugergemeinschaften wissen wollt, könnt ihr mir gerne über meinen Instagram Account schreiben @maja.rttgr .

 

Bis dahin bleibt gesund,

 

Eure Maja

#Blog 49

Und jetzt?

Corona hat den Alltag von jedem von uns verändert. Auch bei mir ist das so, meine Schule hat zu und deshalb findet für mich momentan leider auch kein Praktikum mehr statt….

 

Das ist schade und natürlich hoffe ich, dass es bald wieder normal weitergeht. Denn ich vermisse meinen Betrieb in Triesdorf und die Arbeit. Zurzeit bin ich Zuhause und ich zumindest noch keinen Lagerkoller;-).

Am Wochenende arbeite ich am Hof und erledige das, was gerade so ansteht. Aber auch hier gibt es Einschränkungen wegen Corona. Es dürfen z.B. nicht so viele Personen gleichzeitig am Hof sein und auch hier gelten die Abstandsregeln.

 

Den Lernstoff, den wir gerade eigentlich in der Schule machen würden, bekommen wir über eine Plattform und müssen die Aufgaben selbstständig erledigen. Manchmal ist das ein bisschen nervig.

 

Wenn ich am Vormittag alles erledigt habe, gehe ich zurzeit viel mit meinem Papa und unserer kleinen Münsterländerhündin in den Wald. Mein Papa ist Jäger und da ich auch meinen Jagdschein machen möchte, nutzen wir die Zeit und er zeigt mir Sachen. Außerdem hat man im Wald das Gefühl, dass sich nichts verändert hat. Es fühlt sich an wie immer, man kann einfach abschalten und das ist ein gutes Gefühl.

Hoffen wir mal, dass bald wieder einigermaßen normal läuft und ich euch wieder mit Beiträge über mein Praktikum versorgen kann.

 

Bis dahin bleibt gesund!

#Blog 47

Der ganz normale Wahnsinn

Das erste halbe Jahr ist schon vorbei und auch in der letzten Zeit ist viel passiert. Wir hatten die ersten Schwerpunktspezifischen Kurse und auch in der Schule war viel los.

 

Eine Woche vor Weihnachten hatten wir den ersten Teil des Tierhaltungskurses, in der ersten Woche lag der Schwerpunkt auf dem Thema Rind. Die Kurse finden alle im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Triesdorf statt. Von Fütterung über Besamung bis zur Kälberaufzucht war alles dabei.

Jeden Morgen und Abend waren wir im Stall und haben bei den Typischen Aufgaben geholfen. Jeder war zweimal im Melkstand eingeteilt, einmal beim Roboter und bei den Kälbern. Für mich war die Stallarbeit im Stall der LLA schon Routine.

Auch während den Unterrichtszeiten hatten wir verschiedene Praktische Unterrichtseinheiten im Stall, wie z.B. Futterbeurteilung, Tierbeurteilung oder Tiergesundheit. Darüber hinaus haben wir uns außerdem mit der Milch, dem Stallbau, Rationsberechnung, Besamung und Kälberaufzucht beschäftigt.

Im zweiten Block unseres Tierhaltungskurses durften wir uns dann mit ein paar anderen Nutztierarten beschäftigen, wie dem Schaf, der Biene, dem Geflügel und natürlich auch mit dem Schwein. Wir haben uns Geflügelstall und den Schafstall in Form einer Führung genauer angeschaut und im Schweinestall durfte jeder von uns zweimal in dieser Woche selbst mit anpacken.

Außerdem haben wir uns auch ein wenig mit der Lebensmittelproduktion beschäftigt und uns dafür ein Film der Nutztierschlachtung angeschaut, im Zuge dessen haben wir uns auch mit den Aktuellen Preisen beschäftigt. Am Ende der zwei Wochen musste sich jeder noch einem Test unterziehen und hat ein Zertifikat bekommen.

 

Danach ging es erstmal wieder in die Schule, in dieser Zeit hieß es ran an den Schreibtisch und lernen, denn das Ende unserer Probezeit stand bevor und deshalb musste sich jeder nochmal reinhängen. Die Probezeit hat jeder 11. Klässler an der FOS Triesdorf, sie geht bis zum Halbjahreszeugnis, um diese zu bestehen braucht man mindestens 4 Punkte in jedem Fach. Aber das Lernen hat sich gelohnt. Denn jeder hat die Probezeit geschafft.

Und schon ging es in den Schweißkurs, dort haben wir uns mit dem Elektroden- und Schutzgasschweißen beschäftigt. Morgens hatten wir immer 1 1\2 Stunden Theorie und danach ging es in die Schweißkabine und jeder musste jeden Tag ein Prüfstück was er an dem Tag geschweißt hat abgegeben. Am Freitag hat uns auch wie bei jedem Kurs eine Prüfung erwartet.

 

Die Noten gehen in unsere FpV (Fachpraktische Vertiefung) Note eingeht, FpV ist das Fach in dem wir das Praktische noch mehr Vertiefen. Hier behandeln wir Sachen wie Bodenbearbeitbarkeit. Es musste auch jeder von uns einen Erfahrungsbericht schreiben. Die Note, die wir dort bekommen geht am ende der 12. Klasse in unsere Abinote ein.

#Blog 45

Von Körner sortieren bis Klauen schneiden

Die ersten 6 Wochen meiner Praktikumszeit in der Landwirtschaftliche Lehranstalt Triesdorf (LLA) sind wie im Flug vergangen, da im Betrieb immer irgendetwas zu tun ist. Bisher habe ich in zwei Abteilungen reingeschnuppert. In den ersten vier Wochen war ich in der Saatzucht der Landwirtschaftlichen Lehranstalt beschäftigt. Das ist ein Bereich der Landwirtschaft, mit dem ich bis noch nichts zu tun hatte und deshalb umso spannender für mich war.

In der Saatzucht der LLA wird der Sommerweizen und die Weiße Lupine züchterisch bearbeitet. Da ich erst im September in der Abteilung begonnen habe und die Ernte zu diesem Zeitpunkt schon vorbei war, stand für mich ganz viel Sortier-, Zähl-, Reinigungs- und Laborarbeit an. Das war eine spannende Tätigkeit und hat mir bewusst gemacht, dass man in der Landwirtschaft eben nicht den ganzen Tag auf dem Schlepper sitzt!

Meine Aufgabe war das Mahlen und Schroten von Weizenkörnern von verschiedenen Versuchsstandorten, aus Deutschland und dem Ausland. Die gemahlenen und geschroteten Körner kommen dann ins Labor und dort wird dann die Fallzahl bestimmt und der Sedimentationswert ermittelt. Die Fallzahl des Weizens wird vor allem durch die Witterung im Reife- und Erntezeitraum bestimmt. Die Fallzahlmethode dient der Qualitätsbestimmung von Schrot. Hierdurch kann man Rückschlüsse auf den Auswucherungsgrad ziehen. Wenn das Getreide ins Keimstadium gerät, kann dies ein schlechtes Backverhalten zur Folge habe. Der Sedimentationswert liefert Kenntnisse über die Quellfähigkeit der Eiweißstoffe im Weizenmehl. Eine Mehlsuspension mit Milchsäure wird geschüttelt und nach einiger Zeit wird die Höhe des gequollenen Volumens gemessen.

Eine weitere Aufgabe war das Zählen von gekeimten Weizenkörner. Diese waren in einer Plastikschale, in jeder immer 100 Körner. Die gekeimten Körner werden in eine Tabelle eingetragen. So kann man feststellen, welche Sorte für welchen Einsatz am besten geeignet ist.

 

    

Die letzten zwei Wochen habe ich im Milchgewinnungszentrum gearbeitet. Dort gibt es 150 Milchkühe in zwei Gruppen. Die eine Gruppe wird von einem Melkroboter (Lely Astronaut A5) gemolken und die andere Gruppe konventionell im Melkstand (Swing-Over Fischgrätenmelkstand von Hufnagel). Der Kuhstall der LLA ist gleichzeitig auch ein Schulungsstall. Hier werden durch die Tierhaltungsschule verschieden Kurse im Bereich Rind angeboten.

 

Bisher habe ich in alle „Abteilungen“ reingeschnuppert, vom Arbeiten mit dem Melkroboter über Melken im Melkstand bis hin zur Versorgung der Kälber. Mein „Highlight“ war das Enthornen der Kälber und dem Klauenschneidern über die Schulter zu schauen. Die Arbeit mit den Tieren macht mir jeden Tag viel Spaß und ich freu mich auf die kommenden Wochen in der Rinderhaltung.